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Abstract: . . . eingeschätzt werden wie von Studierenden ohne oder mit Vorkenntnissen, ohne oder mit Leistungsmotivation, mit passiv-konsumierendem oder mit aktiv-entdeckendem Lernstil. Eine rein formale Definition – als Qualität der Darbietung – geht jedoch auch prinzipiell am Ziel der „Dienstleistung Lehre“ vorbei. Lehre soll ja nicht stromlinienförmig nach Rezeptbuch abgespult werden, ihr Zielist auch nicht lediglich das Sich-Wohlfühlen oder die gute oder gar spannende Unterhaltung der Teilnehmer von Lehrveranstaltungen. Sie sollvielmehr Anregungen, Orientierung und – wo nötig – auch Anstöße zum aktivenStudierengeben. Ihr Ergebnis kann nicht in „Einschalt- quoten“ oder Zufriedenheits-Kennziffern gemessen werden. Es bleibt also nur der Ausweg relativer Qualitätsdefinitionen, wie dies in der Diskussion u . . . . . . für „gute Didaktik“ zu erzielen. Für Einführungsveranstaltungen mit Pflichtcharakter, in denen ein bei Studierenden eher unbeliebter Stoff vermittelt werden soll, wird eine andere Didaktik angemessen sein als in Hauptstudienseminaren zu Spezialthemen mit ausschließlich freiwillig teilnehmenden und interessierten Studierenden oder als in Trainings zur Vermittlung fach- übergreifender Schlüsselqualifikationen – um nur wenige unterschiedliche Lehr-Lern- Situationen zu benennen. Und welcheDidaktik in diesenSituationen jeweils als angemessen gelten kann, dürfte von verschiedenen Lehrenden ebenso unterschiedlich eingeschätzt werden wie von Studierenden ohne oder mit Vorkenntnissen, ohne oder mit Leistungsmotivation, mit passiv-konsumierendem oder mit aktiv-entdeckendem Lernstil. Eine rein formale Definition – als Qualität der Darbietung – geht jedoch auch prinzipiell am Ziel der „Dienstleistung Lehre“ vorbei. Lehre soll ja nicht stromlinienförmig nach Rezeptbuch abgespult werden, ihr Zielist auch nicht lediglich das Sich-Wohlfühlen oder die gute oder gar spannende Unterhaltung der Teilnehmer von Lehrveranstaltungen. Sie sollvielmehr Anregungen, Orientierung und – wo nötig – auch Anstöße zum aktivenStudierengeben. Ihr Ergebnis kann nicht in „Einschalt- quoten“ oder Zufriedenheits-Kennziffern gemessen werden. Es bleibt also nur der Ausweg relativer Qualitätsdefinitionen, wie dies in der Diskussion u . . . --3000,2,750,2369,59528
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